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Spannende Inszenierungen und kostbare Originale
Mit wertvollen Originalexponaten wie der Ostarrichi-Urkunde, der „Geburtsurkunde“ Österreichs, von 996 und spannend arrangierten Inszenierungen gibt die Ausstellung interessante Einblicke in das Leben der Habsburger und Wittelsbacher sowie in die vielfältigen Verbindungen zwischen Oberösterreich und Bayern.
Im ehemaligen Chorherrenstift Ranshofen wird den Besuchern das barocke Lebensgefühl vermittelt. Trotz Kriegen, Not und politischen Intrigen entfalteten sich Kunst und Kultur, um den jeweiligen Herrscher zu glorifizieren. Die Jagd als beliebter Zeitvertreib und opulent gedeckte Tafeln zeugen von der Prachtentfaltung bei Hof. Eine besondere Rolle für alle Stände spielte die Frömmigkeit mit kirchlichen Prozessionen, dem täglichen Messebesuch und Wallfahrten.
Historische Gemeinsamkeiten und alte Konflikte zwischen Bayern und Österreich im Mittelalter stehen auf der Burg zu Burghausen im Mittelpunkt. Sklavenhandel und christliche Mission, Ackerbau und Kaiserkrönung, Rittertum und Fernhandel prägten das Herzogtum Bayern, das im frühen Mittelalter vom Lech bis nach Wien reichte.
Im Schloss Mattighofen wird eine Zeit der Umstürze und Konflikte mit den Koalitionskriegen gegen Napoleon, dem Tiroler Volksaufstand, der russischen Katastrophe, den Befreiungskriegen von 1813 und dem Wiener Kongress beleuchtet. Auch ein Blick hinter die Kulissen erwartet die Besucher: Vergnügungen und Spiele bei Hof, prächtige Gärten und Kindersegen, aber auch eine hohe Kindersterblichkeit prägten das Privatleben der beiden Herrscherfamilien.
Nähere Informationen zu den einzelnen Themenbereichen und Inhalten finden Sie auf www.landesausstellung.com.
Nachhaltige Wirkung – 9,2 Mio. Euro Investition
Vom touristischen Effekt und dem Imagegewinn wird unsere Stadt und Region über die Dauer der Ausstellung hinaus profitieren. Durch den Umbau des Schlosses Ranshofen kann nicht nur ein denkmal- und kulturhistorisch bedeutsames Gebäude erhalten und als neuer Standort für die Musikschule genutzt, sondern auch ein wichtiger Impuls für eine nachhaltige Stadtteilentwicklung in Ranshofen gesetzt werden. Die Landesausstellung bedeutet einen enormen Investitionsschub durch das Land Oberösterreich. Die Adaptierung des Schlosses Ranshofen für die Ausstellung und die Nachnutzung als Musikschule ist mit rund 9,2 Mio. Euro veranschlagt.
Stimmen zur Landesausstellung 2012
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer:
Eine Landesausstellung ist auch immer eine Gratwanderung – sie muss wissenschaftlich korrekt, aber keinesfalls zu trocken, sondern für die BesucherInnen spannend und begreifbar sein.
Bezirkshauptmann Dr. Georg Wojak:
Die Ausstellung öffnet ein Fenster in die Vergangenheit und gibt dem Friedensbezirk Braunau die Gelegenheit, unsere 46 Bilderbuch-Gemeinden einem breiten Publikum zu präsentieren.
Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher:
Ich bin überzeugt, dass die Landesausstellung ein großer Erfolg wird. Sie bietet uns die einzigartige Chance, unsere Stadt und Region als Marke zu positionieren.
Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer, Mattighofen:
Die Landesausstellung bringt wichtige Impulse für Tourismus und Wirtschaft in der gesamten Region mit sich, von denen wir gemeinsam und nachhaltig profitieren werden.
Bürgermeister Hans Steindl, Burghausen:
Diese grenzübergreifende Großveranstaltung wird den Zusammenhalt und die Heimatbindung der Menschen stärken und ist ein Gewinn für die gesamte Grenzregion.
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